Bauernregeln.

Januar  
Am Neujahrstage Sonnenschein lässt das Jahr uns fruchtbar sein.
War bis zu Dreikönig kein rechter Winter, dann kommt auch keiner mehr dahinter. (+lokale Varianten)
Ist Dreikönig hell und klar, gibt's guten Wein im neuen Jahr.
Große Kälte am Antoni-Tag nicht sehr lange halten mag. (Antonius = 17.1.)

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Februar  
Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoch', bleibt er 4 Wochen noch in sei'm Loch! Doch:
Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser. (Valentin = 14.2.)
Hat Petri Stuhlfeier noch Eis und viel Ost, dann bringt der Feber noch starken Frost.

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März  
Märzen-Schnee tut den Saaten weh.
Gibt's im März zu vielen Regen, bringt die Ernte wenig Segen.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen. (Benedikt = 21.3.)
Mariä Verkündung hell und klar, ist ein Segen fürs ganze Jahr. (Verkündigung = 25.3.)
Ist zu Rupert der Himmel rein, wird er's auch im Juli sein. (Rupert = 27.3.)

 Aus Wikipedia: Artikel Bauernregel abgerufen am 21.03.2011. Der Text steht unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0

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