Clown -  der Spassmacher.

Clowns sind Artisten, deren Kunst es ist, Menschen zum Erstaunen, Nachdenken und auch zum Lachen zu bringen. Der Begriff Clown kommt von engl. „Tölpel“ (und damit entweder von lat. colonus für „Bauerntölpel“ oder von altnordisch klunni in der gleichen Bedeutung).

Erscheinungsbild des Clowns.
Die Verkleidung des typischen (Zirkus-) Clowns besteht aus verschiedenen Elementen. Er trägt oft zu große, bunte Kleidung, eine Perücke und eine rote Nase. Häufig wird durch Größenkontraste, wie zu große Schuhe und Miniaturinstrumente eine komische Unangemessenheit herausgestellt. Besonders ist auch das geschminkte Gesicht, das je nach Clownstyp variiert.

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Das Kostüm.
Durch das Kostüm werden die Figur und die Situation des Clowns charakterisiert. Durch besonders ausgestaltete Kostüme zum Beispiel in Bezug auf die Größe, können so Figur und Spielhandlung vergrößert werden. Außerdem rufen bestimmte Kostüme bestimmte Assoziationen hervor, weswegen durch den Erwartungen entgegen gestelltes Handeln eine Diskrepanz entsteht. So entwickelt sich eine wirkungsvolle Gestaltungsmöglichkeit der Groteske.

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Die Schuhe.
Durch Schuhe lässt sich eine Verfremdung der Bewegung erzielen, die wiederum interessante Effekte haben kann. Die Maske: Mit einer Maske lässt sich der Charakter vergrößern. Man unterscheidet zwischen Vollmaske und Halbmaske. Die Vollmaske bedeckt das gesamte Gesicht und hat meist noch Haarteile angefügt. Durch die Bedeckung des Gesichts geht die Mimik verloren, weshalb bei Vollmaske eine überzogene Gestik gefordert ist. Die Halbmaske lässt Mund und Unterkiefer frei, womit das Sprechen möglich ist. Zur Maskierung gehört auch die rote Clownsnase, die einen wichtigen Bezugspunkt bildet, da sie den Charakter festlegt. Schminke ist vor allem bei Pantomime wichtig, um eine bessere Wahrnehmung der Mimik zu erzielen. Farbkontraste wie weißer Grund, schwarz umrandete Augen und roter Mund erleichtern dies. Durch die Vergrößerung oder Verkleinerung verschiedener Gesichtsteile mit Schminke, verändern sich die Gesichtsproportionen, was wiederum Einfluss auf die Mimik hat.

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Die Geschichte.
Eine erste frühe Erwähnung finden Clowns in der irischen Mythologie: Vom Meeresgott Manannan wird erzählt, dass er sich in Bel-atha Senaig als Clown verkleidete: „And while they were talking, they saw a clown coming towards them, old striped clothes he had, and puddle water splashing in his shoes ...“.

Ab Beginn des 16. Jahrhunderts traten Clowns in den Pausen von englischen Bühnenstücken auf, um die Zuschauer zu unterhalten. Im 16. Jahrhundert erschienen auch Arlecchino (später Harlekin, Hanswurst), Pedrolino (später Pierrot) und Pulcinella im italienischen Stegreiftheater (Commedia dell'arte). Bedeutende Weiterentwicklungen der Figur des Clowns gab es dann im 17. Jahrhundert durch Molière und Mitte des 18. Jahrhunderts durch Carlo Goldoni.

 Aus Wikipedia: Artikel Clown abgerufen am 02.01.2011. Der Text steht unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0

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