Maifeiertag.

Der 1. Mai wird auch als Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet.Gesetzlicher Feiertag wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933 benannte ihn als „Feiertag der nationalen Arbeit“. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland verboten und die Gewerkschaftshäuser gestürmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zum „Nationalen Feiertag“ erklärt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der 1. Mai 1946 durch den Alliierten Kontrollrat bestätigt. Maikundgebungen durften jedoch nur eingeschränkt durchgeführt werden

Der 1. Mai ist in der Bundesrepublik Deutschland nach den Feiertagsgesetzen der Bundesländer ein gesetzlicher Feiertag. Die amtliche Bezeichnung in Deutschland ist durch Gesetze der einzelnen Länder geregelt. In Nordrhein-Westfalen z. B. ist der 1. Mai offiziell Feiertag als „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“.Seit den 1980er Jahren gab es neben den politischen organisierten Demonstrationen auch regelmäßig Ausschreitungen, vor allem im Zusammenhang mit der Demonstration zum 1. Mai in Kreuzberg (Berlin).

Darüber hinaus gibt es seit 2001 den internationalen EuroMayDay, dessen zentrales Anliegen ist, den verschiedenartigsten Formen von Prekarisierung in Arbeit und Leben einen Ausdruck zu geben, die durch die klassischen Institutionen der Arbeiterbewegung und der Linken nicht (mehr) organisiert werden.

 Aus Wikipedia: Artikel Maifeiertag abgerufen am 03.01.2011. Der Text steht unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0

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1500 v. Chr. war der 1. Mai  für die Kelten ein wichtiger Feiertag, da dieser für sie den Beginn des Sommers darstellte. Für ihre Feiern stellten sie Opferbäume auf, die sie mit Bändern und Kränzen (symbolisch für die Sonne) schmückten. In Deutschland werden seit dem 13. Jahrhundert Maibäume aufgestellt. Heutzutage wird am Vorabend des 1. Mai der Maibaum mit bunten Bändern geschmückt und aufgestellt.

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai wird "in den Mai" getanzt. Auch Hexen feiern in dieser Nacht - die Walpurgisnacht - und treiben ihr Unwesen.

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